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Ein feuchter und fröhlicher erster Tag der Kamener Winterwelt

Winterwelt erster Spieltag271117LSvon Lucas Sklorz

Auf den ersten Blick erschien alles genauso wie in den letzten Jahren auf dem Kamener Markt, der seit heute wieder den Platz für die „Kamener Winterwelt“ bietet. Neben dem Brunnen steht eine große hölzerne Almhütte, daneben reiht sich das „Warsteiner-Forum“. Zwischen den größeren Angeboten füllen kleine Buden und Stände die Lücken und natürlich darf auch die Eisfläche nicht fehlen auf der Kamener Winterwelt. Neu in diesem Jahr ist die Außenterrasse der Almhütte, die einen Blick auf das Geschehen auf der Eisfläche erlaubt. Ansonsten bietet sich den Besuchern der Kamener Winterwelt das gewohnte Bild der letzten Jahre.

Um 15 Uhr eröffnete Bürgermeister Hermann Hupe die Kamener Winterwelt von der Bühne aus, der sich unter anderem bei den vielen Sponsoren für die Unterstützung bedankte. Abermals tragen zahlreiche Kamener Unternehmen dazu, dass in Kamen auch in diesem Jahr ein solches Angebot entsteht. Vor allem die Sparkasse und die Gemeinschaftsstadtwerke, die auch in diesem Jahr Namensgeber der Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen sind, halten der Winterwelt die Treue. Bereits zum siebten Mal wurde der Kamener Markt in die Winterwelt verwandelt.

Damit kehrt auch langsam die Routine ein beim Organisationsteam um Christina Barthel und Rüdiger Büscher vom Stadtmarketing. Doch die ersten Herausforderungen ließen nicht lange auf sich warten. Um 18 Uhr starteten die diesjährigen GSW-Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen. Erst kurz vorher hatten zwei Teams sich noch bei Turnierleiterin Barthel abgemeldet. Es blieb keine Zeit mehr, um die Mannschaften auf der Warteliste zu kontaktieren. Also ergriff Moderator Bernhard Büscher, der mittlerweile genauso zum Inventar des Kamener Eisstockschießens gehört wie Daube und Eisstock selber, eine pragmatische Lösung und fand in einer Gruppe von Besuchern der Kamener Winterwelt kurzerhand ein neues Team. Damit nicht genug setzte auch der Regen dem ersten Spieltag der Vorrunde zu. Erst nach Beginn der Spiele ließ der Regen langsam nach. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich aber bereits ein Wasserfilm auf die Eisfläche gelegt, der besonderes Geschick der Schützen erforderte.

Am Ende konnten dann doch alle Spiele wie gewohnt stattfinden und der erste Spieltag der Vorrunde der GSW-Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen ausgespielt werden. Anders als in den vergangenen Jahren qualifizieren sich die Sieger auf den einzelnen Bahnen für das Finale der Stadtmeisterschaften. Am besten auf die nassen Gegebenheiten konnte sich dabei der „Busacca-Clan“ einstellen, der mit der Erfahrung der vergangenen Jahre angetreten ist. Als Sieger auf der Bahn eins wird das Team auch wieder am Finale teilnehmen, das am 15. Dezember ausgespielt wird. Die Teams Skiclub Kamen I und Skiclub Kamen II als Sieger auf den Bahnen zwei und drei haben sich ebenfalls für das Finale qualifiziert.

Die Platzierung im Überblick:
1. Busacca-Clan
2. Skiclub Kamen I
3. Skiclub Kamen II

 

Nasser Start in die neue Winterwelt

Winterwelt11117cv

von Christoph Volkmer

Winterwelt21117cvKamen. Die siebte Auflage der Winterwelt Kamen ist eröffnet. Bei Dauerregen erfüllte dabei die Terrasse, über die die Almhütte in diesem Jahr erstmals verfügt, gleich ihre Funktion - sie bot den Teilnehmern einen trockenen Standplatz. Während die kleine Schar an Besuchern bei der Eröffnung durch Bürgermeister Hermann Hupe unter ein Dach ausweichen konnte, war die Durchführung des ersten Spieltags der Vorrunde bei den GSW-Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen lange gefährdet, dann wurde aber dennoch gespielt.

Die Eisfläche gehörte am frühen Nachmittag zunächst ganz allein den wasserfesten Besuchern, die sich trotz wenig idealer Wetterverhältnisse zum am ersten Tag wie immer kostenlosen Eislaufen trafen. „Die Möglichkeit, bei der junge und alte Gäste sich bewegen können und Spaß haben, gehört ebenfalls fest zur Winterwelt wie die weihnachtlichen Angebote“, unterstrich das Stadtoberhaupt bei seiner Rede. Hupe machte zudem noch einmal deutlich, dass die Veranstaltung ohne die Kamener und die regionale Wirtschaft nicht möglich sei. „Die Sponsoreneinnahmen decken die gesamten Kosten ab.“

Dass das erste Aufeinadertreffen auf dem Eis nicht ins Wasser fiel, überraschte einige Teilnehmer, war doch am Nachmittag fälschlicherweise eine Absage publiziert worden. So hatte Moderator Bernhard Büscher einiges zu tun, um den Spielverlauf mehr oder weniger wieder wie geplant durchzubringen. Dem Spaß auf dem Eis und bei den Zuschauern bereiteten aber weder die spontane Spielplananpassung noch das auf dem Eis stehende Wasser einen Abbruch, so dass der erste Spieltag wie geplant beendet wurde.

Viel zu tun hatte wegen des vielen Regens auch der neue Eismeister. Aaron Jauer löst Carina Schmidt für diese Saison ab. Für den erst 20-Jährigen ist die Regie über die Eisbahn die erste Projektleitung. Für den gelernten Garten- und Landschaftsbauer aber kein Problem, denn seit vier Jahren hat er regelmäßig bei Projekten der Firma Interevent mitgewirkt, die bekanntlich die Eisfläche in Kamen aufbaut und zur Verfügung stellt.


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