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Danke Kamen! Abschied von der Eisfläche bei 13 Grad

Winterwelt Eis 01 0122CVMichael Eisel hat seine Premiere als Projektleiter und Eismeister auf der Winterwelt Kamen am Sonntag beendet. Ab Montag wird die Eisbahn abgebaut. Fotos: Christoph Volkmer für WebComArt

von Christoph Volkmer

Die zehnte Auflage der Winterwelt ist Geschichte. Am Sonntagabend sind auf der Eisbahn vorerst die letzten Runden gedreht worden. In den nächsten Tagen werden sowohl die Eisfläche als auch die Bunden und die Almhütte abgebaut.

Für Michael Eisel ist damit seine Premiere in der Sesesestadt beendet. Der Eismeister aus Unterfranken hatte den Auftrag, sich um die Eisfläche der Winterwelt zu kümmern, verhältnismäßig spät erhalten. „Als die ganzen Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt worden sind, habe ich mir schon gedacht, dass es in diesem Jahr woanders hin geht“, so der 33-Jährige. Im Auftrag des Eisbahn-Betreibers Interevent reiste Eisel erstmals nach Kamen.

Der aufgrund der Pandemie verkleinerte Weihnachtsmarkt sei überschaubar, aber gut gemacht, sagte Eisel in einem ersten Fazit am Sonntag. Eine Besucherzahl der Eisbahn konnte Eisel noch nicht nennen: „Dazu fehlen mir auch die Erfahrungen aus den Vorjahren, um einen Vergleich ziehen zu können.“

Die Absage des Eisstockschießens nach einer ausgetragenen Vorrundenpartie sei indes nicht zu ersetzten gewesen. Das Angebot, zu Trainingszwecken eine Bahn auf der Fläche zu mieten, sei als Alternative kaum nachgefragt gewesen, berichtete Eisel. 120 Mannschaften hätten sonst an den GSW-Stadtmeisterschaften teilgenommen. Kurzfristige Absagen gab es zudem von einigen Schulklassen, die sich aufgrund der hohen Zahlen an neuen Infektionen gegen den Besuch der Winterwelt entschieden. „Dennoch sind pro Tag ein bis zwei Klassen da gewesen“, sagte Eisel.

Was dem Eismeister negativ auffiel, war das Umfeld des Winterwelt-Geländes. „Schon am ersten Tag ist versucht worden, das Zelt aufzuschneiden. Dazu sind einige Vorfälle passiert, die ich aus dem Umfeld von andern Eisbahnen bisher nicht kannte“, so Eisel. Mitarbeiter hätten in der Kirchstraße beispielsweise beobachtet, wie dort in den Abendstunden mit Drogen gehandelt werde. „Da ist es dann schon gut, wenn ein Sicherheitsdienst da ist, der auch guckt, wenn wir geschlossen haben“, sagte der Projektleiter.

Seit vergangenen Dienstag musste die Kühlung der Eisbahn unter Volllast laufen. Das ist ab einer Temperatur von zehn Grad nötig. Zum Abschluss am Sonntag fanden sich bei fast schon frühlingshaften 13 Grad am Nachmittag auf der schon recht nassen Eisfläche noch einmal etliche Besucher ein, um ihre letzten Runden zu drehen. „Ein Vorteil der warmen Temperaturen ist, dass das Eis schneller abtaut und wir beim Abbauen nicht so frieren müssen“, merkte Eisel mit einer Prise Humor an.


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