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Für mehr Sicherheit: Maskenpflicht auf Wochenmarkt und Winterwelt

WW21 1000Angesichts steigender Zahlen an Infektionen mit dem Corona-Virus führt die Stadt Kamen auf der Kamener Winterwelt, dem Wochenmarkt sowie auf dem Adventsmarkt, der an diesem Wochenende auf dem Willy-Brandt-Platz stattfindet, eine Maskenpflicht ein. Die Maskenpflicht gilt ab Donnerstag, 25. November, und ist durch eine Allgemeinverfügung geregelt, die vom Land bereits genehmigt worden ist. „Der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität“, begründet die Beigeordnete Ingelore Peppmeier den Schritt. Zum Verzehr von Speisen und Getränken darf an den entsprechenden Ausgabestellen die Maske abgenommen werden, ebenso beim Eislaufen oder Eisstockschießen auf der Winterwelt.

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass sowohl beim Besuch des Adventsmarktes als auch der Winterwelt die 2G-Regelung gilt. Zutritt haben also nur Personen, die entweder geimpft oder genesen sind. Um eine unkomplizierte Prüfung des Status ermöglichen zu können, richtet die Stadt zudem sowohl an Winterwelt als auch auf dem Adventsmarkt Kontrollstellen ein, an denen geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher „Kontroll-Bändchen“ erhalten, die sie bei möglichen 2G-Überprüfungen vorzeigen können. Darüber hinaus eröffnen im ehemaligen Intersport-Geschäft in der Weststraße sowie auf dem Platz vor der Rathaus-Apotheke am Markt kurzfristig zusätzliche Testzentren vor Ort.

Winterwelt-Eisfläche auf dem Markt wächst Schicht für Schicht

Eis Aufbau 01 Sa1121CVVeranstaltungstechniker Christian Lange kümmert sich in Kamen um den Aufbau der Einsfläche. Fotos: Christoph Volkmer für WebComArtvon Christoph Volkmer

Kamen. Nach der letztjährigen Pause soll Eislaufen und Eisstockschießen unter freiem Himmel ab kommenden Donnerstag, 25. November, in Kamen im Rahmen der Winterwelt wieder möglich sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

„Das ist so ähnlich wie eine Fußbodenheizung und funktioniert mit einem Vorlauf-Rücklauf-System“, erklärt Christian Lange von der Interevent GmbH mit dem Blick auf die Fläche, die in den kommenden Tagen zu einer 400 Quadratmeter großen Eisfläche werden soll.

Anders als bei einer Fußbodenheizung geht es auf dem Marktplatz aber nicht um die Gewinnung wohliger Wärme. Im Technikbereich wird ein Glykolgemisch als Kühlmittel auf eine Temperatur von minus 10 Grad gebracht und durch Schlauchleitungen gepumpt, die am Freitag auf der Fläche verteilt worden sind.

Darunter befindet sich über dem am Mittwoch verlegten Holzboden eine dämmende Schicht aus Styrodurplatten. „Diese hilft uns, die Bahn nachhaltiger zu betreiben, sodass die Kälte nicht nach unten verloren geht“, sagt der Veranstaltungstechniker. Wenn die Bahn runtergekühlt ist, wird mit der Eisbereitung begonnen. Das wird in den nächsten Tagen geschehen, indem die Fläche regelmäßig gewässert wird. In den Pausen, wenn das Wasser anfrieren muss, geht die Gestaltung der Fläche mit der Platzierung der Bandenwerbung weiter, mit der bekanntlich das Kurvenvergnügen auf dem Alten Markt ermöglicht wird. Sechs Zentimeter hoch soll die Eisschicht sein, bevor am Donnerstag die Fläche freigegeben wird.

Während der tagelangen Entstehung der Eisfläche ist Christian Lange schon nicht mehr in Kamen. Der Aufbau-Ingenieur ist mit seinem Team dann längst wieder beim nächsten Aufbau einer Eisbahn. Insgesamt baut Interevent 32 Bahnen in ganz Deutschland auf, bei mehr als zehn davon ist der 37-Jährige dabei. Die nächste Station ist der Ebertplatz in Köln. Dort ist die Aufgabe um einiges anspruchsvoller als in Kamen, immerhin muss in der Kölner Neustadt-Nord die Eisfläche um einen ein Brunnen herum gebaut werden. 


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